Nevis Mezameru

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Art/Rasse :
Neko

Alter :
gerade 17 Jahre

Geschlecht :
männlich


Fr 28 Aug - 17:19




›› vorwort ‹‹

An 'wen auch immer dies erreichen sollte'.


Liebe/r Lesende,
Verfasst habe ich dieses Schriftstück, um zumindest irgendjemandem meine innersten Gedanken zu offenbaren, falls ich es zu meinen Lebzeiten nicht schaffen sollte.
Ich kann mich nicht als offenen Menschen bezeichnen, der seine Gefühle jedem verrät, mit dem er zumindest ein kurzes Gespräch hatte. Eher bin ich so ein Mensch, bei dem es viel Zeit und Hartnäckigkeit braucht, um die Tiefe meines Charakters zu erfahren und zu verstehen. In diesem Buch sind meine innersten Geheimnisse niedergeschrieben, die ich nur einem einzigen Lebewesen verraten habe, einer streunenden Katze, die hin und wieder in unserem Garten aufgetaucht ist und die ich in mein Herz geschlossen habe. Ich glaube auch nicht, dass ich in meinem Leben überhaupt noch jemand anderem all meine verborgenen Gefühle erzählen werde. Doch durch diese Lektüre habe ich das Gefühl, dass ich zumindest in schriftlicher Form sehr lange weiterleben werde. Vielleicht wird man mich so nicht ganz so schnell vergessen.




›› Allgemeines ‹‹

Vielleicht ist es Wahnsinn ...


Vorname | Nachname
Schottisch. Weswegen konnten meine Eltern nicht einen normalen, japanischen Namen für ihr Kind aussuchen und nicht einen, der einer anderen Sprache entspringt. Nevis haben sie mich genannt, mit dem Wissen, dass dieser Name im Schottischen Schnee bedeutet. Anscheinend konnten sie sich nicht auf einen japanischen Namen einigen und haben deshalb einen Ausweg gesucht. Oder sie wollten mich ganz bewusst von Anfang an nie mit einem japanischen Namen benennen, was weiß ich schon. Gefragt hab ich sie das noch nie, obwohl mir diese Tatsache schon manchmal zu denken gibt. Hatten die beiden früher irgendeine Verbindung zu Schottland? Wie dem auch sei, mein Name ist und bleibt trotzdem mein Name. Und wenn ich es mir recht überlege, kann ich nicht behaupten schon jemals jemand anderen mit diesem Namen in Japan bemerkt zu haben.

Auch als etwas seltsam würde ich meinen Familiennamen betiteln. Der Name Mezameru hat eine lange Familientradition, die ich an dieser Stelle nicht einmal anfangen möchte zu erzählen - zu viel Zeit würde das in Anspruch nehmen. Allein wenn ich sage, dass wir ein Familienwappen besitzen, lässt sich daraus schon viel schließen. Auf ihm kann man deutlich einen Phönix erkennen, der majestätisch die Flügel ausbreitet; aus der Asche steigt, die ihn wiedergeboren hat. Aus diesem Wappen die Bedeutung des Familiennamens zu lesen, würde ich eine nicht gerade einfache Aufgabe nennen, denn wer würde schon  'Erwachen' in Betracht ziehen?
Der Schöpfer dieses Wappens scheint mir überdies eine Person gewesen zu sein, der Bescheidenheit fremd war, ist der Phönix doch ein überaus mächtiges Tier.


Alter | Geburtsdatum | Geschlecht
Schon wieder ging ein Jahr vorüber, ohne wirklich von Bedeutung gewesen zu sein. 17 Jahre lebe ich nun schon auf dieser Welt ohne das erreicht zu haben, was ich mir vorstelle, ohne auch nur einen Schritt näher an es heranzukommen. Das Leben, wie es jetzt ist, bringt keinerlei Fortschritt. Jedes Jahr am 23. März wird es ein Jahr mehr, das ich nach der Besonderheit in mir suche, meinen Traum verwirklichen will, doch scheint mir das im Moment nicht zu gelingen.
Was ich noch erwähnen sollte ist, dass ich männlich bin, ganz so leicht ist das dank meiner langen Haare ja nicht zu erkennen - zumindest von hinten nicht. Zwar kann ich nicht behaupten die Statur eines Mädchens zu haben, doch ich würde es wohl als Kompliment auffassen. Die Eleganz zu besitzen, die den meisten Menschen weiblichen Geschlechts innewohnt, wäre wahrhaftig ein Privileg.


Sexualität | Beziehungsstatus
Ich sag das jetzt einfach mal offen heraus - obwohl ich das normalerweise nicht herumposaunen würde. Meine Sexualität ist nicht deutlich auf ein Geschlecht festgelegt. Des weiteren kann ich nicht sagen, welches ich bevorzuge. Sowohl Männer, als auch Frauen finde ich irgendwie anziehend. Wobei ich gar nicht weiß, was meine Eltern von mir denken würden, wenn sie das erfahren würden. Manchmal ist es schon belastend, dass ich nicht mal mit meinen Eltern frei sprechen, ihnen erzählen kann was mit auf dem Herzen liegt. Doch würden sie mir wohl nicht einmal zuhören, sind sie doch viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt.

Zur Zeit habe ich allerdings keine Beziehung. Um ehrlich zu sein: Ich hatte noch nie wirklich eine. Außer man mann Händchenhalten und ein schüchterner Kuss als ich 13 war, schon als Beziehung bezeichnen. Ganze vier Jahre ist das jetzt schon her und seitdem lebe ich single. Obwohl meine langen Haare auf einige eine ziemlich anziehende Wirkung, sodass mich viele attraktiv finden. Allerdings kann ich mich nicht überwinden jemandem so sehr zu vertrauen, dass es mir möglich wäre wirklich eine Partnerschaft auch nur in Betracht zu ziehen.


Art | Klasse | Herkunft
Etwas, das für mich so ähnlich wie ein Geschenk ist, ist die Fähigkeit mich in eine Katze zu verwandeln. Ich bin also ein Neko. Ich weiß, dass es noch mehr meiner Art gibt, habe ich doch in Büchern schon oft von Gestaltwandlern gelesen, doch getroffen habe ich so jemanden noch nie.

Im Internat werde ich, soweit ich weiß, in die A Klasse gehen. Zwar habe ich noch keinen meiner Mitschüler kennengelernt, doch man hat mir versichert, dass die meisten Schüler freundlich sind. Ich werde dann ja sehen, ob sich diese Worte als wahr herausstellen. Aber ich werde schon zurechtkommen, wie auch in meiner alten Schule in einer kleinen Stadt in Japan.




›› Verhalten ‹‹

... sich Träumen hinzugeben. Aber ganz gewiss ...


Eines der wichtigsten Dinge, die man über mich wissen muss, ist die Tatsache, dass ich Streit verabscheue. Laut meiner Philosophie kann man jedes Problem mit wohl gewählten Worten regeln. Gewalt wenden nur diejenigen an, die sich anders nicht zu helfen wissen. Harmonie schaffen und zu bewahren, das ist etwas, das ich anstrebe. Andere haben dieses Verhalten als zwanghaft bezeichnet, doch ich empfinde nicht so. Allerdings habe ich Angst vor der Vorstellung, wie ich reagieren würde, wenn sich erneut ein Streit nicht schlichten ließe, wie bei meinen Eltern. Wenn ich so darüber nachdenke, jagt mir die Vorstellung, von Wut und Zorn wieder so wehrlos umgeben zu sein wie damals Schauer über den Rücken. Ich würde wohl einfach davonlaufen und mir einen Ort suchen, an dem die Harmonie genau so vorhanden ist, wie ich sie mir wünsche. Die Bedürftigkeit nach Einklang, sie stammt sicher daher, dass es bei mir zuhause ein solches Gleichgewicht nie gegeben hat. Zuhause herrschte oft genau das Gegenteil von Harmonie. Die Luft hat regelrecht geknistert vor Wut und Hass. Es war keine Liebe in diesem Haus. Ob das Bedürfnis jegliche Unzufriedenheit aus dem Weg zu räumen wohl daraus entstand?

Da ich Konflikte und Auseinandersetzungen verabscheue habe ich manchmal größere Schwierigkeiten mich bei einem Thema durchzusetzen. Viel lieber nehme ich einfach die Entscheidungen anderer hin, auch wenn sie sich von meiner Meinung unterscheiden. Dies fällt mir deswegen so leicht, weil ich generell dazu tendiere in jeder Entscheidung etwas Gutes zu erkennen. Das Schicksal zieht die Fäden und lässt so auch Ereignisse, die nicht wie geplant verliefen, zu einem Puzzelteil des gesamten Werkes werden. Ich bin der Meinung- im Gegensatz zu Menschen, die nur an das glauben, das sie beweisen können - dass das Schicksal sehr wohl existiert und darauf achtet, dass das Gleichgewicht bestehen bleibt.

Immer wieder laufe ich Gefahr es allen gleichzeitig recht machen zu wollen und nicht mehr auf meine eigenen Gefühle zu achten. Manchmal stauen sich diese dann so lange an, bis sie mit einem Mal ungewollt hervorbrechen und ich all meine Prinzipien für einen kurzen Moment über Bord werfe. In solchen Momenten gebe auch ich meinem Zorn ein Ventil, indem ich die Lautstärke meiner Stimme hebe und alles andere als Harmonie verbreite.
Deswegen halte ich meine Gefühle meist in mir verborgen, denn ich will andere nicht damit belasten. Und vor allem will ich nicht, dass sich mein Verhalten zu solch einem ändert, das ich verachte. Außerdem habe ich aus dem Grund Angst davor, mich anderen zu öffnen, weil sie dann vielleicht Schwächen an mir erkennen könnten. Ich weiß, dass Schwächen menschlich sind und sie uns unter anderem von den Maschinen unterscheiden. Aber dennoch verberge ich die meinen lieber, als sie zu offenbaren. Es bereitet mir schlichtweg Unbehagen, wenn ich es doch einmal tue. Diese Verschlossenheit macht mich zu einem relativ reservierten Menschen. Über mich selbst verrate ich nur sehr wenig. Es dauert seine Zeit, bis ich anderen gegenüber nur Bruchteile über mein Leben, meine Gedanken oder gar Gefühle verrate. Viel lieber sorge ich dafür, dass alle anderen zufrieden sind. Folglich bin ich für meine Mitmenschen da und habe ein offenes Ohr für sie - obwohl einige meiner Ratschläge wohl nicht sonderlich hilfreich sind, doch der Wille zählt, oder etwa nicht? Vielleicht kann ich ja so meinen Beitrag dazu leisten, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Genau deswegen fällt es mir auch leicht, zwischen den Zeilen des Gesagten zu lesen. Ich kann mich gut in andere Menschen einfühlen und verstehe, was sie quält, über welche Dinge sie sich Sorgen machen.

Es ist für mich wie eine Verpflichtung, mich für andere einzusetzen und ihnen zur Seite zu stehen. Es ist mir ein Gräuel diejenigen zu enttäuschen, die ich in mein Herz geschlossen habe, die mir nahe stehen. Denn ich kann nicht viele Menschen meine Freunde nennen. Mein Freundeskreis ist unter anderem so klein, weil ich lieber wenige treue und loyale Freunde besitze, als viele nur scheinbare, die sich bei der ersten Gelegenheit gegen mich wenden. Ich stehe nicht gerne im Mittelpunkt und fühle mich in einer kleineren Gruppe wohler, als in einer Menschenmasse. Man könnte sagen, dass mein Bedürfnis nach sozialem Kontakt nicht sehr ausgeprägt ist. Denn wo auch immer viele Menschen sind, da ist die Chance höher, dass jemand einen Streit beginnt und die Harmonie der Gesellschaft zerstört. Warum sollte ich mich also in eine solche Gemeinschaft begeben, wo die Ruhe doch so viel verlockender erscheint. Ich benötige auch hin und wieder viel Zeit für mich alleine, um meine Gedanken zu ordnen und mir wieder darüber klar zu werden, was mein Ziel ist. Ich muss mir diese Zeit sogar nehmen, um mir meiner Gefühle bewusst zu werden. Nur so kann ich vermeiden, dass sie irgendwann ausbrechen und in meinem Kopf für Chaos sorgen.

Im Grunde bin ich ein sehr idealistischer Mensch, der sich wünscht seine Gedanken mit jemandem zu teilen, tiefgründige Gespräche zu führen. Doch ist mir das nicht so einfach möglich. Nur jemandem, dem ich absolut vertraue, kann ich mich vollkommen öffnen und meinen Gedanken freien Lauf lassen. Nur dann muss ich nicht fürchten jemanden mit meinen Worten ungewollt zu verletzten, denn dann weiß ich, dass derjenige mir dies verzeihen wird.
Genauso wie bei der Freundschaft, hat auch in einer Partnerschaft Vertrauen für mich einen sehr hohen Wert. Man darf mich nicht drängen etwas über mich zu erzählen oder meine Gefühle preis zu geben. Fühle ich mich unter Druck gesetzt, dann verschließe ich mich automatisch noch mehr. Außerdem ist mir auch Romantik in einer Beziehung sehr wichtig. Es muss nicht immer alles rosarot aussehen, doch je mehr romantische Gesten ich erhalte, desto leichter fällt es mir mich zu öffnen.
Tiefe Freundschaft und Verbundenheit, ein Band zu einer anderen Seele, so stark, dass nichts es zu durchtrennen vermag. Danach strebe ich und hoffe es eines Tages zu erreichen.

Obwohl ich also alles daran setze andere Menschen zu ihrem Glück zu verleiten und ihnen zu helfen ihre Ziele zu verwirklichen, strebe ich doch danach etwas Besonderes aus meinem Leben zu machen. Ich will mich aus der breiten Masse hervorheben und eine Persönlichkeit werden, an die man sich erinnert, zu der man emporblickt. Ich will eine Identität besitzen, die sich von gewöhnlichen Menschen unterscheidet, unverwechselbar und besonders ist. Ein Individuum, so fassettenreich, dass man sich noch lange an mich erinnern wird. Ich strebe nach Selbstverwirklichung und oft plagen mich Schuldgefühle deswegen, weil mein Leben nicht so ist, wie es sein könnte, wie es sein sollte. Ich lebe eher im Möglichen, als im Wirklichen. In einer Zukunft, in der mein gesuchtes Ziel wartet.





Hobbys
Mein größtes Hobby ist wohl das Fotografieren. Nur selten sieht man mich ohne eine meiner Kameras. Sie sind die wichtigsten Gegenstände, die ich in meinem Besitz habe. Ich halte vergängliche Augenblicke fest, schenke ihnen ewiges Leben. Landschaft, die mit Sicherheit noch etliche Jahre weiterhin gleich existieren wird, interessieren mich nicht. Mein Blick richtet sich eher auf Dinge wie Blütenblätter, von Tau bedeckt und im Wind hin und her wiegend, auf die Schönheit der Jugend, die wohl viel zu schnell vergeht. Die meisten Dinge die ich fotografiere sind Spontanaufnahmen. Die wahre Kunst ist es eine Fotografie natürlich und nicht gestellt wirken zu lassen, und zugleich ihre Perfektion zu erhalten.
Eine weitere Sache, in der ich Perfektion anstrebe, ist der Gesang. Schon als ich klein war, habe ich oft in meinem Zimmer gesungen, um die Stimmen meiner Eltern nicht mehr hören zu müssen. Doch traue ich mich nicht, vor anderen Menschen zu singen. Meistens tue ich es überhaupt nur, wenn ich allein in meinem Zimmer oder in der Natur bin. Da ich ein Mensch bin, der sich eher in kleinen Menschengruppen, als in großen Menschenmassen aufhält, ist das wohl verständlich.
Zuhause habe ich außerdem immer gerne gekocht, immer Neues ausprobiert und wiederholt, bis das Gericht perfekt war - obwohl ich immer nur für mich allein und nie für jemand anderen kochen konnte.


Ängste
Vergessen. So wenig erreicht zu haben, dass in ein paar Jahren jeder vergessen hat, dass ich überhaupt existiert habe. Ich möchte deswegen so viele Momente festhalten, damit sich die Nachwelt daran erinnern kann, doch wie stelle ich es an, dass man mich als Person nicht vergisst? Ich möchte etwas Besonderes in meinem Leben bewirken, damit man mich in Erinnerung behält, doch wie kann ich das nur bewerkstelligen?
Außerdem habe ich Sorgen darüber, wie ich reagieren soll, wenn mich jemand in einen Streit zieht und all meine Bemühungen, dieser Auseinandersetzungen ein friedvolles Ende zu bereiten, scheitern sollten. Was, wenn der andere meinen Worten nicht mehr zuhören, mich nur noch mit Vorwürfen belasten und anbrüllen würde, wie damals? Die Gedanken, die mich plagen, sind: Was, wenn ich erneut in Rage gerate und nicht mehr rational denke? Ich kann es nicht zulassen mich von Gefühlen leiten zu lassen, die sich von der von mir so sehr gewünschten Harmonie unterscheiden.


Sprachen
Da Japanisch meine Muttersprache ist, kann ich natürlich diese Sprache fließend sprechen. Aber auch in Englisch ist es mir möglich mich korrekt auszudrücken und auch über dies und das zu philosophieren, was ich ja sehr gerne tue. Doch ansonsten bin ich keiner anderen Sprache mächtig. Ich hatte auch nie das Bedürfnis noch eine weitere Sprache zu erlernen. In meiner Muttersprache kann ich mich so gehoben und gebildet ausdrücken wie ich es möchte, also warum sollte ich mir die Mühe machen noch eine Sprache zu lernen, in der ich mich dann lange Zeit dennoch nicht so unterhalten könnte, wie ich es will?


Lieblings- | Hassgericht
So ein wirkliches Lieblingsessen besitze ich nicht wirklich. Ich habe seit ich kochen gelernt habe, immer selbst für mein Essen gesorgt. Und da habe ich einfach alles ausprobiert. Allerdings kann ich sagen, dass ich ich Süßspeisen lieber esse, als pikante. Omeletten, Kaiserschmarrn, Mohnnudeln oder Buchteln mit Vanillesauce. Herrliche Speisen. Aber auch Lasagne, mit gehacktem Rindfleisch gefüllte Paprika, Enchiladas und Fisch esse ich gerne. Nur gegrilltes oder gebratenes Fleisch ist so eine Sache, die ich eher selten esse.


Gesundheit
Bis jetzt habe ich weder Allergien noch werde ich oft krank. Scheint, als hätte ich ein einwandfrei funktionierendes Immunsystem.




›› Äußeres ‹‹

... ist es der allergrößte Wahnsinn, das Leben ...


Kleidungsstil
Ich mag karierte Dinge. Dies lässt sich auch gut an meiner Kleidung ablesen, immerhin trage ich beinahe immer mindestens ein Kleidungsstück, das in dieser Art gemustert ist. Manchmal ist es nur ein Hut. Ein anderes Mal meine Schuhe. Und einen Tag später sieht man mich dann mit karierter Hose oder T-Shirt. Ich habe sehr viele Kleidungsstücke, die dieses Muster aufweisen. Woher ich diese alle habe ist mir allerdings nicht bewusst. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wer sie mir geschenkt hat. Genau so wenig weiß ich, warum mir kariert eigentlich so gut gefällt. Doch seit meiner Kindheit hat man mich nur selten in einfärbiger, ungemusterten Kleidung gesehen. Es gibt auch ab meinem 7. Lebensjahr kein einziges Foto mehr, auf dem ich nichts Kariertes trage. Wie gesagt, mir ist nicht bekannt, woher ich diesen Tick habe.
Erwähnenswert ist noch, dass ich es nur schwer über mich bringe, mich von alten Dingen zu trennen. Auch wenn mir ein Kleidungsstück zu klein geworden ist, kann ich es nicht einfach in den Ruhestand schicken. Nein, ich mache viel lieber einfach ein Patchwork-Shirt draus. Man kann sich denken, dass ich deswegen in mancher Augen nicht die neueste Mode trage, doch dies kümmert mich eher weniger. So bedacht ich ansonsten darauf bin, die Wünsche der anderen zu erfüllen. Bei meinen Kleidungsgeschmack lasse ich dennoch niemanden mitreden.
Ansonsten kann ich zu meinem Kleidungsstil noch sagen, dass ich ihn meist eher schlicht halte. Nur selten sieht man bei mir Farben wie Gelb oder Orange. Auch Grün trage ich nicht oft, weil dies die Farbe meiner Haare ist und ich mir komisch vorkomme so viel grün an mir zu haben. Viel lieber trage ich Schwarz oder Weiß - oft auch in Kombination miteinander. Ein schwarz-weißes Karomuster ist mir immer noch am liebsten. Aber ich habe auch nichts gegen ein rot-schwarzes, sofern das Rot nicht zu stechend ist. Mein Lieblingskleidungstück ist sogar eine eng anliegende rot-schwarz-karierte Jeans. Doch das ist nicht eine normale Hose, sondern eine, deren eines Hosenbein einfärbig schwarz und das andere das karierte Muster aufweist.


Grösse | Augen
Ich entspreche eher dem Mittelmaß mit meinen 179cm. Doch ich kann mich nicht darüber beschweren. Mein Vater ist zwar etwas größer als ich, doch meine Mutter dafür um einiges kleiner und so bin ich froh, dass ich überhaupt diese Körpergröße erreicht habe. Und ich habe sowieso nicht vor jemals Sport wie Basketball zu betreiben, bei dem mir die fehlenden Zentimeter zum Verhängnis werden würden.

Wie auch meine Größe entsprechen auch meine Augen dem Durchschnitt. Es gibt Menschen denen man ewig lang in die Augen sehen kann, weil die Farbe so schön ist. Doch meine sind einfach nur grün. Etwas dunkler als meine Haare, doch meiner Meinung nach immer noch grasgrün. Am Tag - oder prinzipiell bei genügend Licht - kann man allerdings rund um die Pupillen hellere Punkte ausmachen. Vielleicht ist das ja doch etwas Besonderes. Allerdings muss man mir dann schon wirklich sehr nahe kommen und das sehe ich eigentlich nicht ganz so gerne.
 

Haare
Es ist nicht schwer mich ausfindig zu machen. Sogar in einer riesigen Menschenmenge sieht man meine grasgrünen Haare ohne Mühe. Falls ich mich irgendwann einmal jemandes Blickes entziehen möchte, ist die jetzige Farbe dafür denkbar schlecht geeignet.  Auch deren Länge dürfte für manche verwirrend sein. Mittlerweile haben sie eine Länge von gut 86cm. Allerdings ist nicht jeder Teil von ihnen so lang. Meine Stirnfransen beispielsweise haben nur eine Länge von 10cm - wirklich ungut, denn so hängen sie mir immer wieder unangenehm ins Gesicht und versperren mir die Sicht. Von den Stirnfransen weg werden die restlichen Haare an den Seiten immer länger, sind also stufig geschnitten, bis sie gleich lang sind wie die Längsten.


Merkmale
Das einzige körperliche Merkmal, das ich besitze, sind meine Haare. Und die einzelnen Zöpfe, die ich manchmal in sie flechte. Es mag mich vielleicht noch mehr wie ein Mädchen wirken lassen, doch mir gefällt es mittlerweile. Meine Schwester hat vor langer Zeit mit dieser Angewohnheit begonnen um mich zu beruhigen und ich habe sie fortgeführt. Und so zopfe ich auch jetzt noch, obwohl ich mittlerweile nicht mehr das kleine Kind von früher, sondern beinahe erwachsen bin.
Meine Augen würde ich vielleicht auch noch als Besonderheit werten. Doch nicht etwa die Farbe, sonder eher die merkwürdigen Punkte, die asymetrisch rund um die Pupillen verteilt sind. Sie haben eine etwas hellere Farbe als der Rest meiner Augen, sind also hellgrün. Man kann sie allerdings nur sehen, wenn die Lichtverhältnisse gut und die Pupillen deswegen sehr verengt sind.




›› Nekoform ‹‹

... so zu sehen wie es ist, ...
 

Ein Wahrzeichen der Eleganz. Langes, mehrfarbiges Fell, seidig weich und immer sauber geputzt. Am Kopf hat es eine schokoladenbraune Färbung, genauso an den Vorderbeinen und am Schweif. Nur der Körper ist annähernd cremefarben. An Hals, Bauch und Hinterbeinen habe ich allerdings schneeweißes Fell. Da mein Fell so lang ist, bleiben leider gerne kleine Ästchen und Käfer darin hängen, weswegen ich es sehr oft pflegen muss. Ich tue das sehr gerne, ist es doch eine überaus beruhigende Tätigkeit. Doch auch, wenn ich als Hauskatze sehr zahm wirke, bleibe ich doch lieber auf Distanz was Menschen betrifft. Ich mag es zwar gestreichelt zu werden, doch seit dem Zusammentreffen mit dem alkoholisierten Mann bin ich eher vorsichtig.


Rasse | Grösse | Merkmale
Soweit ich erkennen kann, bin ich eine Hauskatze und genau zu sein eine Ragdoll*klick*. Es wäre sehr ungünstig, wenn ich mich bei Vollmond zwangsläufig in eine Großkatze verwandeln würde. Auffälliger wäre dann ja kaum mehr möglich. So ist es nur ein halb so schlimmes Übel die Kontrolle in Voll- oder Neumondnächten zu verlieren. Immerhin kann ich mich einfach ungesehen durch die Schatten bewegen und notfalls in einem Gebüsch verschwinden. Man wird mich so schnell nicht entdecken können.

Da ich mich selbst einmal in Katzenform im Spiegel betrachtet habe, weiß ich ungefähr wie groß ich bin. Meine Schulterhöhe entspricht geschätzt  35cm. Für eine Hauskatze doch ziemlich annehmbar.

Meiner Rasse entsprechend besitze ich in meiner Katzenform azurblaue Augen, dem Meerwasser in einer südländischen Bucht sehr ähnlich. Doch das ist auch schon das einzige wirkliche markante Merkmal an mir.




›› Vergangenes ‹‹

... und nicht so, wie es sein sollte.


Zuhause fühlte ich mich nie wirklich frei. Es fühlte sich an als würde über mir das Damoklesschwert hängen. Eine falsche Handlung und mein Leben würde in eine Richtung gehen, die ich niemals freiwillig eingeschlagen hätte. Ich wusste, dass es kein Entkommen gab, solange ich im Haus meiner Eltern lebte. Ein Haus, das von Kälte beherrscht wurde.

Wir waren alles andere, als eine glückliche Familie. Es verging kaum ein Tag, an dem Mutter und Vater sich nicht brüllend durch die Wohnung gejagt hätten. Sie schrien sich an, benutzten Wörter, die so voller Hass auf den jeweils anderen waren, dass mir ganz kalt wurde nur zuzuhören, obwohl ich wusste, dass diese Worte nicht mir galten. Wie konnte man nur so etwas schreckliches zu dem Menschen sagen, den man doch eigentlich lieben sollte? Und wenn sich die beiden schon so auseinanderlebten, warum trennten sie sich dann nicht einfach und jeder führte sein Leben so, wie er es gerne wollte. Ohne Streit, ohne erhobene Stimmen, ohne die nicht aufhörenden Vorwürfe. Keiner der beiden wollte dem anderen mehr zuhören. Es schien hoffnungslos zu sein. Doch das war nicht einmal das Schlimmste. Die beiden begannen auch noch damit ihren Streit auf meine Schwester und mich zu übertragen. Vater sagte mir was für ein verantwortungsloser Mensch Mutter doch sei und Mutter textete mich damit zu, wie schlecht sich Vater doch verhielt. Sie zogen ihre Kinder sozusagen in ihren Krieg hinein, wollten sie auf ihre Seite bringen, damit sie sich gegen den anderen stellten.
Oft saß ich deswegen stundenlang in meinem Zimmer und weinte. Weinte der schönen Zeit hinterher, die noch geherrscht haben musste, als meine ältere Schwester klein gewesen war. Mittlerweile war sie schon erwachsen und hatte ihrem Elternhaus den Rücken gekehrt. Dort ließ sie sich so gut wie niemals mehr blicken. Auch sie hatte unter dem andauernden Streit unserer Eltern sehr gelitten. So war es wohl das beste, wenn sie dort niemals mehr zurückkehrte. Doch ich vermisste sie. Ich sehnte mich nach ihren Umarmungen, wenn ich mal wieder stundenlang in meinem Zimmer gesessen und vor mich hingetrauert hatte. Ich war doch erst ein achtjähriger Junge damals, der sich von der gesamten Welt allein gelassen fühlte. Zwar holte sie mich manchmal von der Schule ab und ging mit mir Eis essen oder dergleichen, doch das war mir nicht genug. Früher hatte ich sie doch jeden Tag gesehen.

Vater und Mutter hatten beruflich viel zu tun, und begannen, als ich größer und langsam selbständig wurde, bis am Abend zu arbeiten. Früher war zumindest einer von ihnen ab Mittag immer zuhause gewesen. Das Gute daran war, dass ich jetzt viel mehr Zeit der Ruhe besaß. Ich konnte mich in dem Haus bewegen ohne Angst haben zu müssen meinen wütenden Eltern in die Quere zu kommen. Warum also sollte ich mich da nicht freuen, wenn sie arbeiteten und mir so zumindest nachmittags Ruhe verschafften?

Doch die Jahre vergingen und ich wurde immer einsamer. In der Schule hatte ich keine Freunde, weil ich mich anderen einfach nicht öffnen konnte und auch zuhause erhielt ich keinen Trost. Ich war viel allein, schloss mich in meinem Zimmer ein, in der Hoffnung, dass der Streit irgendwann ein Ende haben und der Friede länger andauern würde als hin und wieder nur ein paar Tage. Ich hoffte so sehr, dass irgendwann alles harmonisch werden würde, dass wir so leben konnten, wie es in Büchern immer vorkam. Eine glückliche Familie in einem Haus, dessen Garten die wundervollsten Blumen besaß, in dem sich jeder wohl fühlte, von den anderen verstanden wurde. Und nicht zwei Eltern, die es einfach nicht über sich brachten sich zu trennen, obwohl sie nicht mehr zusammen leben konnten und ein Kind, das in einem am Nachmittag viel zu groß erscheinenden Haus langsam aber sicher vereinsamte. Und doch war dieses riesige Haus, dessen Räume bedrohlich still waren, wenn meine Eltern nicht da waren, doch zu klein um dem andauernden Streit zu entkommen.
Das einzige, das ich in der Zeit relativ gut hinbekam waren meine Schulleistungen. Ich hatte ja sonst nichts zu tun, warum also nicht die Zeit nutzen und sich weiterbilden? Ich begann Literatur zu lesen, die eigentlich noch nicht einmal für mein Alter bestimmt war, lernte mich gehoben auszudrücken und Wörter zu benutzen, die in meiner Klasse nicht viele Schüler verstanden. Ich mochte es, etwas zu wissen, das die anderen nicht wussten, mich zumindest sprachlich von der breiten Masse zu unterscheiden. Ich entwickelte den Wunsch nach einer unverwechselbaren Identität, einem Sein, das sich von den anderen aufgrund seiner Besonderheit unterschied.
Ich begann Fotos von besonderen Dinge zu machen, Dinge die ich schön fand, die eine Harmonie innehatten, die ich selbst noch nie erfahren hatte. Ein Schmetterling, der sich aus seinem Kokon schält. Eine Vogelmutter, die sich fürsorglich um ihre Jungen kümmerte. Meine Bewunderung für solcherlei Momente wuchs mit den Jahren immer weiter an. Ich sammelte diese Fotos, hängte sie an die Wände meines Zimmers, versuchte somit auch in meinem Elternhaus, zumindest in meinem eigenen Zimmer, eben solche Harmonie zu schaffen. Ich wünschte sie mir doch so sehr.

Mittlerweile war mein 15. Geburtstag verstrichen und immer noch beherrschte die unüberwindbare Distanz zu meinen Eltern das Haus. Es wurde sogar noch mehr zerstört, als ich ein Gespräch - natürlich war es keine normale Unterhaltung, sondern mal wieder ein Streit - mitanhörte, in dem es darum ging, dass meine Elter eigentlich gar kein zweites Kind hatten bekommen wollen. Es sei ungewollt passiert, ich würde ihnen jetzt nur zur Last fallen und ihre Karriere behindern. Einmal waren sie sich beide sogar einig, wo sie sich ansonsten doch nicht einmal zuhörten. Doch was ich nicht verstand war, warum ich ihnen zur Last fallen sollte. Sie kümmerten sich sowieso nicht um mich, ließen mich alleine Zuhause und sorgten sich nur um sich selbst. Ich hatte mich damit abgefunden, dass sie sich nicht sehr um mich sorgten, doch dennoch tat es weh zu hören, dass da anscheinend überhaupt keine Liebe ihrem Kind gegenüber vorhanden war. Betrübt setzte ich mich auf mein Fensterbrett und sah hinauf zu den Sternen. Die Himmelskörper, die Ruhe auf über die Welt brachten. Man sah sie an und aller Ärger und alle Sorgen verflogen.

In genau dieser Nacht erwachte ich plötzlich unbegründet. Mein Blick war auf das Nachtkästchen gerichtet, ich betrachtete die Bilder, die dort lagen. Dann erst fiel mir auf, dass ich alles ganz klar sehen konnte, obwohl es mitten in der Nacht war. Ich konnte außerdem riechen, dass es geregnet hatte, und hören, dass sich draußen etwas in den Büschen bewegte. Verwundert stand ich auf und blieb dann wie angewurzelt stehen, denn ich befand mich nicht auf zwei, sondern auf vier Beinen. Außerdem wirkten all die Möbel in meinem Zimmer viel größer, als ich sie in Erinnerung hatte.
Etwas später hatte ich herausgefunden, dass nur ich viel kleiner war, als in meiner menschlichen Form. Ein seltsamer, aber doch schöner Traum war das. Und vor allem so realistisch. Ich sprang von meinem Fensterbrett durchs offene Fenster auf einen sehr nahe am Fenster gelegenen Baum und kletterte von dort nach unten. Die Kletterei vom ersten Stock ins Erdgeschoss, die mir als Mensch hin und wieder Schwierigkeiten bereitet hatte, fiel mir auf einmal so leicht wie das Gehen selbst. Ich streunte etwas durch den Garten unseres Hauses und legte mich dann unter irgendeinen Baum.  Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass es wohl doch kein Traum gewesen war, denn ich lag noch immer unter genau diesem Baum, unter den ich mich im vermeintlichen Traum zum Schlafen niedergelegt hatte.

Von dem Zeitpunkt an, an dem ich wusste, dass ich mich in die Instinkte meiner Katzengestalt flüchten konnte, änderte sich mein Leben schlagartig. Ich verbrachte immer weniger Zeit zuhause, begann meine Schulnoten zu vernachlässigen und erkundete die Stadt in der Nacht als Katze. Ich begann meine Katzengestalt zu lieben, riss, kurz nach meinem 16. Geburtstag von zuhause aus und war nur noch zu Neumond und in den ersten paar Tagen des zunehmenden Monds Mensch. Es fühlte sich so gut an dem Streit und der Disharmonie zu entkommen. Ich jagte mein eigenes Essen, suchte mir einen eigenen Schlafplatz und war ganz Katze. Doch eines Tages machte ich den Fehler, mich in das Haus eines anderen Menschen zu schleichen. Ich sah den betrunkenen Mann nicht kommen, ehe mich sein Tritt traf. Dieser schleuderte mich gegen die Wand. Er war so heftig, dass ich mich für eine paar Sekunden nicht mehr bewegen konnte. Und diese paar Sekunden hatte der Mann gebraucht um in seiner Trunkenheit für einen erneuten Tritt auszuholen. Nach diesem allerdings schaffte ich es einen Satz zur Seite zu machen und mich durch die offene Tür in die Schatten in Sicherheit zu begeben. Von Schmerzen immer wieder zum Anhalten gezwungen machte ich mich schließlich auf den Weg zu meinem Schlafplatz. In dieser Nacht war ich gelehrt worden, dass das Dasein als Katze doch nicht nur Vorteile bot. So beschloss ich wieder zurück nach Hause zu gehen und so lange dort zu bleiben, bis ich volljährig war und ausziehen konnte.

Doch so ganz wollten meine Eltern in diesem Plan natürlich nicht mitspielen. Ich erwartete mir zumindest ein klitzekleines Bisschen Erleichterung auf ihren Gesichtern erkennen zu können, doch stattdessen war dort nur Hass. Hass und Wut und Abscheu. Wie ich es nur hatte wagen können, sie als schlechte Eltern hinzustellen, in dem ich weggelaufen war. Was ich mir dabei gedacht hatte ein dreiviertel Jahr von zuhause fort zu bleiben. Dies waren die Vorwürfe die sie diesmal entgegenwarfen. Jetzt war es schon so weit gekommen, dass sie den Streit zwischen ihnen auch auf mich ausbreiten wollten. Ich, der sein ganzes Leben so gut wie keine Liebe von seinen Eltern empfangen hatte, der sich allerdings doch nicht hatte beklagen wollen, aus Angst, er würde dann ebenfalls angeschrien werden. Ich hatte es hingenommen, um ihre Rage nicht noch zu verstärken. Und dennoch fiel ihnen jetzt nichts Besseres ein, als mir Vorwürfe zu machen? Ich hatte den Ärger über ihr ewiges Gezeter jahrelang in mich hineingefressen, es ertragen, doch nun war es zu viel geworden. Ich, der Streit und laute Stimmen über alles verachte, habe mich von ihnen beeinflussen lassen, so weit, dass auch ich meine Ruhe verloren und ihnen meine Meinung gewissermaßen förmlich ins Gesicht geschrien habe.
Doch das schien mein Leben endlich zum Besseren gewandelt zu haben. Es wurde kurz ganz still im Haus, ein wirklich denkwürdiger Moment, war es doch wirklich außergewöhnlich meine Eltern nebeneinander nicht schreien zu sehen. Dann sagte mein Vater mit klarer Stimme: "Wir werden dich auf ein Internat schicken. Geh auf dein Zimmer und pack deine Sachen."
Der Schock musste deutlich in mein Gesicht geschrieben gewesen sein. Doch es war nicht ein Schock der Sorte, die man bekam, wenn man schlechte Neuigkeiten hörte. Eher einer von jenen, die nur dann auftraten, wenn man etwas erfahren hatte, das so unglaublich gut war, dass man es kaum glauben konnte. Ich würde endlich mein Leben in Ruhe und Frieden leben können, ohne jeden Abend von lauten Stimmen gequält zu werden. Ich konnte endlich meinen Traum von Harmonie verwirklichen und erfahren, was es hieß glücklich zu sein.
 

Mutter | Vater | Geschwister
Der Name meiner Mutter ist Airi Mezameru, was 'die Liebende' bedeutet. Da hat sie ja mal einen Namen, der das genaue Gegenteil von ihrem Verhalten besagt.
Mein Vater heißt Kotarou Mezameru. Sein Name passt schon eher zu ihm, denn groß und stark wie ein Tieger ist er wohl. Und so laut brüllen wie einer kann er auch.
Die einzige, zu der ich hier noch mehr preisgeben möchte, ist meine Schwester. Sie hat den Namen Aneva. Allein der Klang ist wunderschön, genauso wie meine Schwester. Als ich klein war, hat sie mich immer in den Arm genommen, wenn ich den Streit nicht mehr ertragen konnte. Sie war so liebevoll zu mir und ich wünschte, sie hätte das Haus nicht verlassen. Dann wäre ich vielleicht nicht ganz so einsam gewesen.




›› Sonstiges ‹‹

Kontaktdaten etc.


Hauptaccount
Carcyâra Tsutasora


Weitergabe
wird geklärt, falls es zu Inaktivität meinerseits kommen sollte


Regelcode
Kage 23


Erreichbarkeit
Skype: lara1234567893
E-Mail: gabrielli.larissa@gmail.com


Avatarperson
Ukyo aus Amnesia







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Art/Rasse :
Man sollte mir ansehen, dass ich ein Mensch bin.

Alter :
17. Schon viel zu alt.

Geschlecht :
Offensichtlich männlich, oder etwa nicht?

http://togameru-kage.forumieren.com/t831-subaru-suzuki
Sa 29 Aug - 20:55


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Nevis Mezameru

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