Naoya Shirai

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Mo 21 Sep - 2:53



Naoya Shirai









cause you feel like home
and I'm a runaway


♣ ALLGEMEINES ♣

Spitz- oder gar Kosenamen sind etwas, das Naoya Shirai allenfalls toleriert, keinesfalls jedoch gerne hört. Ruft man ihn bei einem anderen Namen als Naoya oder dem formelleren Shirai, so reagiert er in den meisten Fällen schlicht und ergreifend nicht. Nur Personen, die ihm Nahe stehen, erlaubt er seinen Namen zu Nao abzukürzen - dann wiederum jedoch gibt es lästige Erfindungen wie Freunde und Klassenkameraden, genauer gesagt kleine Glitzerfunkelfee-Miyu-Shinozukas, blonde(!) Äpfel und Captain Kirschlollies die sich Naoyas Sozialleben oder besser gesagt dessen Mangel zur Mission gemacht und sein Leben mit wundervollen Spitznamen wie etwa Nao-chan, Kwong, Gnom und nicht zu vergessen dem liebevollen Makrele-kun bereichert haben. Meist kommentiert er die Frage nach seinem Beziehungsstatus mit einem desinteressierten "Geht dich nichts an", in redseligen Momenten auch mit einem etwas spezifischeren "Es ist kompliziert." Denn das ist es wirklich. Wie in den meisten Bereichen seines Lebens ist Naoya auch in Hinsicht auf sexuelle Präferenz sehr offen, kann sowohl Frauen als Männer als attraktiv beschreiben und ist somit bisexuell. Geboren wurde Naoya am 17. September in Japan als erster und bis dato auch einziger menschlicher Sohn seiner Eltern und ist bereits 17 Jahre alt. Er besucht die Klasse B.

♣ CHARAKTER ♣

Man sieht es ihm nicht an, doch im Grunde genommen ist Naoya ein sehr unsicherer Mensch, der oft selbst an den alltäglichen und selbstverständlichen Dingen des Lebens scheitert. Er ist ein ausgesprochen intelligenter und analytischer junger Mann, steht sich jedoch gerade deswegen oft selbst im Weg. Er denkt von sich selbst, dass er ein sehr reifer Mensch ist, tatsächlich ist er jedoch nicht vernünftig, sondern schlicht und ergreifend viel zu verängstigt davor, Risiken einzugehen und etwas beständiges in sein Leben zu holen. Naoya ist ein sehr wechselhafter und emotionaler Mensch, der das Bedürfnis hat, sich alle Möglichkeiten offen zu halten und sein Leben lang frei und unabhängig zu sein. Er möchte keine Kinder, keine Ehe, er ist sich nicht einmal sicher, ob er jemals eine Beziehung führen möchte. Freundschaften sind für ihn wie Sammelkarten: er hat mehr Freunde, als er zählen könnte, doch zu kaum einem hat er eine wirklich innige Beziehung. Er ist ein eher unscheinbarer und zurückhaltender Mensch, hat jedoch keine Scheu davor, sich gegen andere zu behaupten und eine Gegenmeinung zu vertreten. Meist behält er das, was in ihm vorgeht, jedoch größtenteils für sich selbst, schneidet allenfalls einmal kleine Facetten seiner Gedanken- und Gefühlswelt gegenüber anderen an oder winkt Fragen zu seiner Person dezent ab. Er sieht dem Leben mit einer gewissen Gleichgültigkeit und einem Desinteresse entgegen, die von vielen Menschen als Arroganz oder überschätztes Selbstvertrauen interpretiert werden. Naoya stellt keine konkreten Erwartungen an seine Zukunft, sondern lässt das Geschehen meist auf sich zukommen. Manchmal träumt er davon, einfach sämtliche Kontakte abzubrechen und wegzulaufen, irgendwo ein neues Leben anzufangen und alles so zu machen, wie er es für perfekt hält - sein Leben gewissermaßen zu resetten. Er ist kein Mensch, der Konflikte klärt, viel öfter läuft er vor ihnen davon oder ignoriert sie komplett. Wenn er darin einen Vorteil für sich sieht, dann schreckt er nicht davor zurück, Gewalt gegenüber anderen anzuwenden oder sie anzudrohen - egal ob psychischer oder physischer Natur. Für Naoya besteht die Welt und das Leben daraus, andere Menschen zu benutzen und im Gegenzug benutzt zu werden, bis man seinen Zweck erfüllt oder seine Dienlichkeit verloren hat. Als Konsequenz daraus, beschränkt er soziale Kontakte meist nur auf das allernötigste und sieht von unnötigen Zuneigungsbekundungen und Zeitinvestitionen ab. Er hat ein durchaus negativ geprägtes Bild von Menschen und ihrem Umgang miteinander und fühlt sich ihnen oft nicht zugehörig. In gewissen Zügen zeigt Naoya in seiner Abneigung gegenüber den sozialen Strukturen und dem sehr pessimistischen Ausblick auf die Menschheit an sich durchaus einige Charaktersitika eines Misanthropen auf.

Naoya hat sehr große Angst davor, sich zu binden - sei es eine Person oder ein Ort, Naoya ist ein Mensch, der seine Sicherheit vor allem darin findet, dass ihm alle Optionen offen stehen und seine Lebenssituation nicht in Stein gemeißelt ist. Viel zu oft macht er sich Gedanken darüber, was noch alles passieren könnte und er schätzt es sehr, die Möglichkeit zu haben, von jetzt auf gleich sämtliche Seile zu kappen und an einem anderen Ort mit anderen Menschen einen komplett neuen Lebensabschnitt beginnen zu können. Neben seiner Bindungsangst leidet Naoya jedoch auch sehr unter der Präsenz seiner Mitmenschen, vor allem dann, wenn sie in großen Mengen auftreten. Er ist agoraphob und fühlt sich nicht nur in engen, dunklen Räumen unwohl, sondern empfindet auch Ansammlungen oder eine belebte Innenstadt bereits als einengend und beklemmend.

Naoya ist kein großer Freund von gesüßtem Essen, stattdessen bevorzugt er besonders würzige und frische Speisen. Fast Food meidet er mit einer bewundernswerten Disziplin, nur sehr selten wird er mal schwach. Seine Lieblingsspeise ist Sashimi.

Hobbys: Zusammen mit seinen Gnomfreunden Yukio und Arikawa unter Trauerweiden sitzen und über den Sinn des Lebens nachgnomen, kleine Miyus zu großartigen Taten motivieren oder anders gesagt: seine Zeit im Freien verbringen. Gerne betätigt er sich sportlich, um Stress abzubauen oder segnet das werte Internet mit seiner trolligen Anwesenheit, wenn ihm langweilig ist.
Sprachen: Japanisch (Muttersprache), Englisch (Sehr gut), Russisch (Ich hör dich fluchen, Ari!)
Gesundheit: Körperlich ist Naoya kerngesund, jedoch scheint er eine psychosomatische Reaktion auf Liebe zu haben - sie bringt ihn zum Niesen! Neben Liebe und Freundschaft beharrt er ebenfalls darauf, allergisch gegen Kirscharoma zu sein und wertet Wangenküsse mit Hello-Kitty-Labellos als Körperverletzung. De facto ist er aber einfach nur eine kleine Drama Queen.






♣ ÄUßERES ♣

Naoya ist an und für sich kein sehr auffälliger Mensch. Er kleidet sich bevorzugt in neutralen Farben und trägt nur vereinzelt Accessoires wie Ringe oder farbige Kleidungsstücke. Er ist mit 175 Zentimetern für einen Japaner recht anständig gewachsen und hat einen schlanken, sportlichen Körperbau. Seine Haut ist recht blass und steht in Kontrast zu seinen kurzen, schwarzen Haaren. Naoyas Augenbrauen und Lippen sind recht schmal, seine Wimpern lang und dicht, sodass seine Erscheinung ausgesprochen gepflegt, beinahe schon ein wenig feminin anmutet, was nicht zuletzt Naoyas Eitelkeit zu verdanken ist - denn ja, gelegentlich greift auch er zur Pinzette. Seine Haut ist frei von Unreinheiten, weißt an vereinzelten Stellen jedoch vernarbtes Gewebe auf, die allesamt Erinnerungen an Kindertage sind. So hat er beispielsweise eine kleine punktförmige Narbe an seinem rechten Unterarm, nahe der Beuge seines Ellenbogens, aber auch eine größere Narbe auf seinem linken Schulterblatt, die er sich beim Parkour-Training zugezogen hat. Naoyas Augen haben einen ausgesprochen warmen, beinahe schon rötlich anmutenden Braunton.

Kleidungsstil: Schlicht, neutrale Farbtöne.
Größe: 175 Zentimeter
Augenfarbe: Braun
Haare: Kurz, schwarz, weich (laut seinen beiden Gnomfreunden).
Merkmale: Vereinzelte Narben aus Kindertagen.

♣ VERGANGENHEIT ♣

Es gibt nur wenige nennenswerte Ereignisse in Naoyas jungem Leben und selbst diese sind in heutigen Zeiten bereits zum Alltag verkommen. Naoya genoss eine weitesgehend glückliche Kindheit, genoss die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Eltern - sofern sie denn zu Hause und nicht wie so oft bei der Arbeit waren - und hatte trotz seiner eher ruhigen Art viele Freunde. Er war seinem Alter an Reife stets ein wenig voraus und so ahnte er bereits früh, dass die Ehe seiner Eltern kein Band der Ewigkeit war. Vor allem Kleinigkeiten wie die vielen Überstunden seiner Mutter oder der notdürftig mit Make Up bedeckte Fleck am Hals seines Vaters verrieten ihm, dass seine Eltern nur noch ihm zuliebe den Schein wahrten - denn Naoya machte sich keine Illusionen, dass sein Vater das Wochenende wirklich wie behauptet bei einem Freund verbrachte oder seine Mutter sich von ihrem bescheidenen Gehalt alleine einen neuen Gebrauchtwagen kaufen konnte. Es kam schließlich wie es kommen musste und es war tatsächlich alles andere als eine Überraschung, als Naoyas Eltern ihm in seinem vierzehnten Lebensjahr eröffneten, dass sie beide bereits neue Partner hatten und ihre Ehe scheiden lassen wollten. Naoya zog zunächst zu seinem Vater und lebte dort zusammen mit dessen Lebensgefährtin und ihren beiden Töchtern, fühlte sich jedoch weder an der neuen Schule noch in der neuen Familie wirklich wohl. Nach einigen Reibereien mit seiner Stiefmutter und zum Leidwesen seines Vaters zog Naoya gut ein Jahr später bereits wieder aus und lebte fortan bei seiner Mutter. Nach dem kräfteraubenden Jahr fühlte Naoya sich zunächst ausgesprochen wohl und akzeptiert bei seiner Mutter und deren Lebensgefährten, der einen Stiefbruder in Naoyas Leben brachte. Mit der Zeit gewann Naoya jedoch zunehmend den Eindruck, dass die Beziehung seiner Mutter längst nicht so glücklich war, wie zunächst vermutet. Seine neue Familie wirkte offen und freundlich, tatsächlich jedoch fand kaum Kommunikation zwischen ihnen statt, stattdessen verbrachte scheinbar ein jeder von ihnen den Tag alleine, nur gelegentlich überwand Naoya seinen Schatten und verbrachte ein wenig Zeit mit seinem gleichaltrigen Stiefbruder. Er verstand sich gut mit ihm, hatte das Gefühl, in ihm einen Leidensgenossen gefunden zu haben und litt umso mehr unter den gelegentlichen Streitereien, die nun Einzug in die Beziehung ihrer Eltern hielten. Nach und nach zog Naoya sich wieder zurück und ignorierte seinen Stiefbruder so gut es ihm möglich war. Erneut fühlte er sich unwohl und fragte sich, wie lange seine Mutter es wohl diesmal aushalten würde, ehe auch die nächste Beziehung zu Bruch ging. Als er siebzehn war, beschloss er schließlich, sich selbst und seiner Mutter etwas gutes zu tun: er bat darum, die Familie zu verlassen. Er wusste, dass eine Rückkehr zu einem Vater keine Option für ihn war und plädierte stattdessen für ein Internat. Er wolle sich auf seine Noten konzentrieren und würde die Familie an Wochenenden sicherlich besuchen kommen, wenn die Hausaufgaben und Schularbeiten es zuließen. Seine Mutter war entzückt, wenngleich Naoya insgeheim vermutete, dass sie seine Argumente durchschaute und nur ihm zuliebe nicht aussprach, dass er sich immer noch so fühlte, als wäre er zu Hause ein unerwünschter Gast oder gar ein Argument für sie, eine womöglich unglückliche Beziehung aufrecht zu erhalten.

Zu seinem Vater und dessen Familie hegt Naoya ein ausgesprochen angespanntes Verhältnis. Zu seinen beiden jüngeren Stiefschwester hat er kaum Kontakt, zu deren Mutter gar keinen Kontakt und zu seinem Vater sporadischen telefonischen Kontakt und sehr vereinzelte gemeinsam verbrachte Nachmittage.
Zu der neuen Familie seiner Mutter hat Naoya eine etwas bessere, wenngleich immer noch nicht übermäßig innige Beziehung. Das Verhältnis zu seiner Mutter ist besser als die zu seinem Vater, dennoch vertraut Naoya sich ihr längst nicht so bereitwillig an, wie sie es sich von ihm wünschen würde, viel mehr behält Naoya seine Gedanken größtenteils für sich. Mit seinem jüngeren Stiefbruder versteht Naoya sich, zumindest was seine Geschwister anbelangt, mit Abstand am besten, doch auch wenn die beiden tendenziell reibungslos miteinander kommunizieren konnten, ein paar kleinere Streitereien hier und da einmal ausgenommen, wie sie unter Geschwistern nun einmal vorkommen, sah Naoya sich angesichts der drohenden Krise zwischen ihren Eltern letztlich doch wieder dazu motiviert, sich von ihm zu distanzieren.
Mutter: Ayako Shirai (42 Jahre), lebeding
Vater: Shinobu Shirai (50 Jahre), lebendig
Stiefgeschwister: Hitomi & Hotaru Takeuchi (14 Jahre, Zwillinge), Youta Arakaki (17 Jahre), allesamt lebendig

♣ ORGANISATORISCHES ♣

Hauptaccount: Yuu Dazai
Weitergabe: Shh! You don't understand. You're gay.
Regelcode: Kage17
Erreichbarkeit: Das Kuschelpony weiß, wo mein Bett schläft. Es weiß sogar, wie man in dem Bett schläft. Auch, wenn es zu klein ist, um den Boden darunter mit seinen Ponyfüßchen zu berühren, wenn es darauf sitzt und mich an"Juuuun"t.
Avatarperson: Izaya Orihara aus DRRR!!

© Togameru Kage


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Art/Rasse :
Man sollte mir ansehen, dass ich ein Mensch bin.

Alter :
17. Schon viel zu alt.

Geschlecht :
Offensichtlich männlich, oder etwa nicht?

http://togameru-kage.forumieren.com/t831-subaru-suzuki
Di 22 Sep - 18:11

Die Seegurke JoHANNES heißt dich herzlich willkommen oder so ein Quark. Ich meinte Frischkäse. So cheesy.

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